Im Rahmen des Veranstaltungsformats „BusinessLunch“ des AIW Unternehmensverbandes trafen sich am 13.09.2016 Unternehmerinnen und Unternehmer im Restaurant „Am Erzengel“ in Bocholt.

Andreas Brill sprach vor dem Mittagessen kurz über den AIW Kongress und über die derzeitigen Aktivitäten des AIW. Hierbei ging er auch auf die große Resonanz der Interessengruppen ein.

Anwesend waren auch die Bürgermeister von Bocholt, Peter Nebelo, und Isselburg, Rudolf Geukes.

Peter Nebelo ging in seinem Vortrag auf das laufende kubaai-Projekt ein. Die diversen Veranstaltungen und Ausstellungen würden in Bocholt gut angenommen werden.

Sorge mache dem Bürgermeister allerdings die Bocholter Innenstadt. Hier fehle die Attraktivität – besonders für junge Menschen. Der Trend ginge dazu, dass Menschen in den Innenstädten etwas „erleben“ und nicht nur einkaufen möchten.

Außerdem müsse in Bocholt die ärztliche Versorgung aufrechterhalten werden. Das Ärztenetzwerk BOHRIS (Bocholt-Rhede-Isselburg) ist zum wichtigen Bestandteil geworden. Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten arbeiten in diesem Verbund zusammen, um die ambulante Pflege der Bürger zu sichern, Ärztenachwuchs zu fördern und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Als großer Kritikpunkt gilt in Bocholt die Baustelle der B67. Bemängelt wird, dass auf der Baustelle zu wenig gearbeitet wird. Bauarbeiter sind kaum zu sehen. Jedoch hat die Stadt Bocholt keinen Einfluss darauf, da Straßen NRW verantwortlich ist. Der AIW wird das Problem aufgreifen und ein entsprechendes Schreiben an Straßen NRW verfassen.

Auch der Bürgermeister der Stadt Isselburg informierte über den aktuellen Stand. Ihm sei der Austausch zwischen Kommunen und Unternehmen besonders wichtig. Große Aufgabenstellung sei das Hochwasserschutzkonzept, welches der Stadt einige Millionen kostet.

 

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