In Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsunternehmen blueants Nord GmbH, Netgo GmbH und Welacom GmbH & Co. KG hatte der AIW Unternehmensverband in Form eines gemeinsamen Frühstücks am 12. April 2013 um 8.30 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung eingeladen.

Als erstes Thema war an diesem Vormittag „Sichere E-Mail Kommunikation ohne technische Einstiegshürden für Jedermann“ mit dem Referenten Wolfhard Wegerich, Vertriebsbeauftragter für Daten und Systemlösungen. Mit dem De-Mail Gesetz hat der Gesetzgeber erstmals einen Rahmen geschaffen, der es Unternehmen ermöglicht, einen Großteil ihrer brief- und faxgebundenen Korrespondenz durch ein elektronisches Medium zu ersetzen und dabei dieselbe Verbindlichkeit und Belastbarkeit im Streitfall zu haben. Entsprechend darf De-Mail nur von staatlich zertifizierten Providern wie der Telekom angeboten werden. 

Anschließend sprach Reinhard Vesper, der als  als Referent für Wirtschaftsschutz im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2011 verantwortlich für die Abwehr von Wirtschaftsspionage beim Verfassungsschutz.ist, über „Wirtschaftsspionage“ und „Konkurrenzausspähung“, die eine akute Bedrohung für deutsche Unternehmen und dabei insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind. Vor allem KMU sind nach Feststellungen des Verfassungsschutzes für die Gefahren der genannten Phänomenbereiche nicht oder nicht ausreichend sensibilisiert. Dementsprechend fehlt es in diesen oft hochinnovativen Unternehmen an geeigneten Schutzkonzepten und -maßnahmen. „Wer soll uns denn angreifen?“, diese oft gehörte Frage wird beantwortet. Neben der Darstellung des allgemeinen Bedrohungsszenarios werden insbesondere die Aufgaben und Aktivitäten fremder Nachrichtendienste auch anhand interessanter und aktueller Fallbeispiele aufgezeigt. Einfallstore in den Unternehmen sind dabei die „Sicherheitslücke Mensch“ und „nicht oder nicht ausreichend geschützte Netzwerke“, die im Ausland wie im Inland immer häufiger erfolgreich angegriffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit „sozialen Netzwerken“. „Fremde Nachrichtendienste als unsichtbare Begleiter in sozialen Netzwerken“ sind eine aktuelle Gefahr für das Know-how in Unternehmen![singlepic id=1324 w=320 h=240 float=]