Der AIW und die Deutsch-Chinesische Gesellschaft Bocholt (DCG) haben am 2. Dezember 2010 zu einem Vortrag „Shanghai und das YangTse Flussdelta als Wirtschaftsmotor Chinas“ eingeladen. Referent war der stellvertretende Generalkonsul in Shanghai, Dr. Peter Kreuzberger. Nach einer umfassenden Information über die Metropole machte Dr. Kreuzberger seine Bereitschaft, die Unternehmen der hiesigen Region bei Projektvorhaben in Shanghai zu unterstützen, deutlich. In seinem Vortrag ging Dr. Kreuzberger der Frage nach, welche Rolle die Region in der Modernisierung Chinas gespielt hat und welche Perspektiven sich abzeichnen. Die Volksrepublik ist zurzeit Exportweltmeister und – nach der Statistik – die zweitgrößte Volkswirtschaft. Flächenmäßig, so Dr. Kreutzberger, ist und bleibt die Volksrepublik jedoch ein armes Land. Auch wenn es China gelungen ist, in den letzten 20 Jahren rund 650 Millionen Menschen aus der Armutsgrenze herauszuholen.

Shanghai ist der Drachenkopf des chinesischen Wirtschaftswunders, der Yangtse dessen Schwanz, so eine Beschreibung der chinesischen Metropole, die den Geist des neuen Chinas verkörpert. Shanghai zählt 20 Millionen Einwohner, 10.000 davon mit deutscher Staatsangehörigkeit.

Am Beispiel des Stadtteils PuDong machte Dr. Kreuzberger deutlich, wie rasant die wirtschaftliche und bauliche Entwicklung in den letzten Jahren war. Gab es dort früher niedrige Industriebauten und alte Häuser, entstanden bis heute große Wirtschaftszentren und Hochhäuser mit weltweiter Bedeutung.

Mit der „EXPO der Superlative“ zeigten Sanghai und China ihr Gesicht der Welt und 74 Millionen Besuchern vor Ort.

Im Anschluss an den Vortrag fand der Empfang der Stadt Bocholt für Dr. Kreuzberger statt. Hierbei erklärte er nochmals seine Bereitschaft, die Firmen in der hiesigen Region gerade im wirtschaftlichen Bereich bei möglichen Projekten in Shanghai zu unterstützen