Gut 40 Gäste waren zur ‚Coesfelder Spätschicht‘ gekommen, zu der die Stadt, der Arbeitskreis Wirtschaft des Marketingvereins und der AIW Unternehmensverband eingeladen hatten.

Bürgermeister Heinz Öhmann gab zum Beginn einen Überblick über die Entwicklung der Stadt und den geplanten Etat 2018. Wichtige Nachricht für die Unternehmen war die Aussage, dass aktuell und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren auf eine Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes, der unterhalb des nordrheinwestfälischen Durchschnitts liegt, verzichtet werden kann. Danach stellte er die Gewerbeflächen vor. Das ehemalige Kasernengelände ist schon sehr gut vermarktet, aber weitere Flächen werden in den nächsten Jahren hinzukommen.

Andreas Brill, Geschäftsführer des AIW Unternehmensverbandes, stellte dann die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmensverbandes vor. Dazu gehört selbstverständlich das Netzwerken, aber auch die Information über innovative Themen, um so den Mitgliedern Anregungen für ihre Unternehmensentwicklung zu geben.

Markus Hilkenbach, Geschäftsführer der Stadtwerke Coesfeld und Borken, zeigte die Herausforderungen für die Energieversorger auf Grund der sich stark veränderten Rahmenbedingungen im Energiemarkt auf. Stichwort hier unter anderem: Erneuerbare Energien. Die Stadtwerke entwickeln aber bereits Strategien, auch in Zusammenarbeit mit jungen Startups, wie zukünftig neue Leistungsfelder bearbeitet werden können, um die Stadtwerke als Energieversorger der Region zu erhalten und profitabel zu wirtschaften.

Benjamin Beloch, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma P17, referierte anschließend über das Thema Geomarketing. An praktischen Beispielen machte er deutlich, wie durch die geschickte Verknüpfung von vorhandenen Daten, zielgenaue Marketingaktionen durchgeführt werden können oder die Zielgruppe der potentiellen Abnehmer genau definiert werden können. Der Vortrag faszinierte die Zuhörer und so waren beim anschließenden Imbiss noch viele Fragen zu beantworten.

Bürgermeister Öhmann und Andreas Brill waren sich einig, die Veranstaltung mit dann natürlich anderen Themen zu wiederholen.