Die Themen beim Business Lunch im November wurden wieder mal kurz, knackig und in gewohnt kompetenter Weise von drei AIW Mitgliedern präsentiert.

Nadine Köttendorf von der DRK Borken zeigte auf, dass „Sprache als Schlüssel zur Integration geflüchteter Menschen im Kreis Borken“ die wesentliche Grundlage ist. Die Möglichkeiten, Hürden und Herausforderungen rund um dieses Thema sind mannigfaltig und ihr Appell an alle Unternehmer, die bereits Flüchtlinge beschäftigen, lautet: „Bitte behalten Sie langen Atem“, denn die Integration von Flüchtlingen ist eine sehr langfristige Aufgabe. Die sprachlichen Fähigkeiten auf dem richtigen Niveau zu erlangen ist dabei das wichtigste Kernelement.

Thomas Hoffmann von der HoDro GmbH, will mit seinem Motto „Start your day with a smile“ wieder die Begeisterung der Menschen für das was sie tun wecken. Als Netzwerker mit guten Kontakten in die Niederlande weiß Hoffmann, dass wir noch einiges von den holländischen Nachbarn dazu lernen können. Laut der viel zitierten Gallup-Studie lässt das Engagement der Mitarbeiter und die Motivation am Arbeitsplatz oft zu wünschen übrig. Zu viele, so Hoffmann, stecken im „Müssen“ fest und dabei sollten sie sich eher im „Wollen“ oder „Dürfen“ bewegen. Die Motivation der Mitarbeiter sieht er als eine der wichtigsten Aufgaben für die Unternehmensleitung.

Karin Nünning von konzept-mediendesign zeigte auf, was alles zum „perfekten Unternehmensauftritt“ gehört. Mit welchen Mitteln kann sich ein Unternehmen wirkungsvoll nach außen präsentieren? ‚Corporate Identity‘ lautet hier das Stichwort. Der perfekte Unternehmensauftritt muss im Prinzip zwei Dinge leisten:

Er sollte passen wie die Faust aufs Auge, authentisch und glaubwürdig
Er sollte unverwechselbar sein, mit einem hohen Wiedererkennungswert

Als ergänzendes Impulsreferat stellten Beate Ostendorf und Stefan Stenert das Angebot der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland gGmbH vor. Sie unterstützen Unternehmen dabei für Mitarbeitende rechtzeitig Wege aus persönlichen Krisensituationen zu finden. Dadurch kann die psychosoziale Gesundheit erhalten oder nachhaltig verbessert werden.

Wir hoffen, dass alle Gäste interessante Anregungen mit nach Hause nehmen konnten!

Wir danken allen Referenten sehr herzlich und freuen uns auf die nächsten Lunches im neuen Jahr.

Ihr AIW