Am 11. Juni lud der AIW zum AIW Dialog zu rema.germany nach Gescher ein. In den Veranstaltungsräumen des Unternehmens begrüßten rema und der AIW die Gäste. Bereits vor dem offiziellen Programm entstanden erste Gespräche und ein reger Austausch rund um die Chancen gemeinsamer Projekte zwischen Wirtschaft und Hochschule.
Den Auftakt machte Prof. Dr.-Ing. Thomas J. Naber von der Westfälischen Hochschule, der zunächst die Hochschule und ihre Rolle für die Region vorstellte. Dabei zeigte er auf, welche Bedeutung der Austausch mit Unternehmen hat und welchen Mehrwert daraus beide Seiten ziehen können.
Darauf aufbauend erläuterte M.Sc. Frederik Mensing die Kooperation aus Sicht der Hochschule anhand des Praxisbeispiels „Speed4Reman“ und zeigte, wie ein gemeinsames Projekt mit rema konkret umgesetzt wurde. Auch die Diskussion über passende Fördermöglichkeiten spielte dabei eine wichtige Rolle – denn nicht jede Förderung passt gleichermaßen zu jedem Vorhaben.
Die Perspektive des Unternehmens stellten anschließend die Geschäftsführer Dennis und Heinz Hölker vor. Sie gaben Einblicke, wie die Zusammenarbeit mit der Hochschule im Unternehmensalltag funktioniert und welche Ergebnisse daraus entstanden sind. Besonders deutlich wurde dabei auch, wie innovativ und nachhaltig rema aufgestellt ist. Das Unternehmen hat sich auf die Wiederaufbereitung von Nutzfahrzeugteilen spezialisiert.
Ein zweites Praxisbeispiel präsentierte Jan Schepers vom Iso Team aus Bocholt. Das Unternehmen ist Experte für die Dämmung von Bestandsgebäuden und entwickelt einen nachhaltigen neuen Dämmstoff. Anhand einer Abschlussarbeit mit der Westfälischen Hochschule zeigte er, wie daraus Impulse für die Entwicklung eines neuen Produkts entstehen können.
Unternehmen, die an einer Kooperation mit der Westfälischen Hochschule interessiert sind, können sich an Tech-Provider Darren Ajuzie wenden. Er verbindet interessierte Unternehmen direkt mit den passenden Ansprechpartnern innerhalb der Hochschule.
Bei der anschließenden Unternehmensführung erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die Abläufe bei rema. Der gemeinsame Ausklang bot Gelegenheit, Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.
Der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft machte deutlich, wie konkrete Impulse für Zusammenarbeit und Innovation entstehen. Der AIW bedankt sich herzlich bei rema.germany für die Gastfreundschaft und die Ausrichtung der Veranstaltung.












