Die heutige Premiere des Ahauser Unternehmer-Frühstücks war eine ‚runde Sache‘, wie man so schön sagt. Mehr als 40 Teilnehmer waren zu Gast bei almaKÜCHEN, ein Unternehmen, das auf eine bewegte Geschichte zurückblicken kann. Geschäftsführer Frank Eberle, der seit 2011 zusammen mit Theo Finkeldey als Mehrheitseigner die Firma leitet, ist sich sicher, dass almaKÜCHEN nach durchaus schwierigen Zeiten wieder „absolut wettbewerbsfähig“ ist und bleibt. Er blickt optimistisch in das kommende Jahr und sieht für die Zukunft drei wichtige Aufgaben.

Personal ist das A und O, so Eberle. Die Sicherung von gut qualifizierten Mitarbeitern
ist eine der größten Herausforderungen in Zeiten des Fachkräftemangels.

Insbesondere die Förderung der Nachwuchskräfte liegt ihm am Herzen, immerhin beschäftig der Küchenbauer derzeit 11 Auszubildende. Fokus legt Eberle außerdem auf die Themen Digitalisierung und Marketing, die es gilt voranzutreiben.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, die in ihrem Vortrag einen umfassenden Überblick über alle aktuellen Themen und Aktivitäten der Stadt gab. Sie informierte im Detail über alle Gewerbe- und Industrieflächen, die derzeit verfügbar sind. Ein ‚heißes‘ Thema für die lokale Wirtschaft, denn Flächen sind knapp und viele expandierende Firmen sind auf der Suche. „Große Nachfrage, wenig Möglichkeiten“, so brachte Frau Voß die Lage auf den Punkt. Ein weiteres wichtiges Ziel im Fokus der Stadtverwaltung ist der nahezu flächendeckende Breitband-Ausbau in Ahaus. Auch die Haushalte im ländlicheren Gebiet sollen Glasfaser bis vor die Tür bekommen. Ein Förderantrag kann aller Voraussicht nach Anfang 2018 gestellt werden. Bleibt auf eine schnelle Bearbeitung zu hoffen. Außerdem setzt sich Frau Voß für eine intensive Wirtschaftsförderung und Marketing in eigener Sache ein.

Abschließend stellte Patrick Bröckers von der opwoco GmbH aus Schöppingen mit seinem Vortrag „Papierkram war gestern!“ dar, wie man „mit Business Apps Prozesse optimieren und effizienter gestalten“ kann. Mit einigen Praxis-Beispielen zeigte Bröckers auf, wie z.B. die Firmen Brillux oder Bio-Pionier Weiling individuelle App-Lösungen schon längst in ihren Unternehmen etabliert haben und mit Handy, Tablett & Co. umfangreiche Prozess und Anlagen steuern. Eines ist klar: Apps helfen Unternehmen effizienter zu werden und opwoco kann mit viel Know-how die richtige Lösung entwickeln.

Wir freuen uns auf das nächste Ahauser Unternehmer-Frühstück und bedanken uns beim Gastgeber und allen Mitwirkenden sehr herzlich.