Cross Border Meeting_06.09.2017_Bürgermeister

15 deutsche & niederländische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister waren zu Gast beim ersten Cross Border Meeting in Winterswijk!

Politik und Verwaltung im Gespräch mit Unternehmen der Region. Das passiert nicht häufig genug, wie einige Stimmen meinen. Und dann noch ein grenzüberschreitender Austausch – das gehört eher zu den selteneren Kommunikationsformen. Ganz anders war das beim ersten CROSS BORDER MEETING in der Strandlodge Winterswijk. Dort kamen rund 180 Teilnehmer von den Kommunen, Institutionen und Unternehmen von beiden Seiten der Grenze zusammen. Ziel war das gegenseitige Kennenlernen, aber auch darüber zu sprechen, wie Hürden, die immer noch vorhanden sind, kleiner werden können. Darüber wurde in einer Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsvertretern und einer weiteren mit deutschen und niederländischen Bürgermeistern diskutiert.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom AIW Unternehmensverband, den Grenzhoppers und WerkgeversServicepunt Achterhoek .

Hier ein paar O-Töne zum ersten Cross Border Meeting:

Frank Kramer, d.velop AG:
„…sehr, sehr interessante Leute, spannende Redner, tolle Diskussionsrunden!“ Frank Kramer betonte, wie wichtig es ist, „nicht die Grenze zu ziehen in 20 Kilometer Entfernung, sondern auch grenzüberschreitend aktiv zu werden. Sei es in unterschiedlichen Arbeitsgruppen, sei es aber auch im Bereich des Recruitings, sei es in weiteren Zusammenarbeitsaspekten. Einfach ein bisschen mehr hüben und drüben von der Grenze zu erfahren.“

Dagmar Jeske, Bürgermeisterin Velen & Ramsdorf:
„Es war heute eine super, super gute Veranstaltung. (…) Ich fand super, dass vor allen Dingen so viele Leute da waren. 180 Menschen, die auf beiden Seiten der Grenze arbeiten und, ich sag mal, nicht irgendwer, sondern ganz viele wichtige Menschen, wo es ganz wichtig ist, dass die sich kennenlernen und dass die auch sehen, wie es auf der anderen Seiten funktioniert und ich glaube, das hat heute ganz hervorragend geklappt. 1A!“

Jürgen Petershagen, Geschäftsführer, Bewital, Südlohn:
„Diese Veranstaltung ist, wie viele Veranstaltungen, die ein Netzwerk unterstützen, sehr positiv. Dass die Kommunikation mit Niederländern, aber auch mit niederländischen Behörden, mit Menschen, mit Unternehmern verbessert natürlich die Kontakte in die Niederlande und ich kann nur solche Formate unterstützen, auch für die Zukunft solche Veranstaltungen auszurichten.“

Thomas Wiltberger, Duitse Ambassade Den Haag / Deutsche Botschaft Den Haag, Referat Economische aangelegenheden:
„Ich bin ausgesprochen gerne hierhin gekommen, weil das eine richtig gute Netzwerkveranstaltung ist. Solche Veranstaltungen sind deswegen wichtig, weil Praktiker über die Probleme reden und in aller Regel auch wissen, wo Problemlösungen liegen können. In jedem Fall so weitermachen und wenn Sie in zwei Jahren sowas wieder machen, gerne eine Einladung. Ich komme gerne wieder.“

 

Quelle Foto: Sinneswerk Bocholt, Jochen van Eden