Zum Jahresanfang haben wir eine E-Mail mit den entsprechenden guten Wünschen für das neue Jahr verschickt, im Anhang eine Erklärung zur Einwilligung der Mitarbeiter/innen zur Verwendung von Fotos durch das Unternehmen.

Das war gut gemeint, aber nicht gut genug gemacht.

Wir wurden darauf hingewiesen, dass die Erklärung rechtsfehlerhaft ist. Die Erklärung wird demzufolge dem KunstUrhG (Kunsturhebergesetzes) nicht annähernd gerecht.

Außerdem wäre die Aufklärung des Einwilligenden falsch und damit gegenstandslos. Insbesondere hat die Rücknahme der Einwilligung nicht in Schriftform (wie von uns fälschlicherweise im Text vermerkt), sondern in Textform zu erfolgen. Der Unterschied besteht darin, dass als Schriftform die Erklärung mit eigenhändiger Unterschrift gilt, dagegen bei der Textform sie schriftlich, aber ohne Unterschrift, also auch beispielsweise per E-Mail oder Whats App abgegeben werden kann.

Um Rechtssicherheit zu erreichen, empfehlen wir, gegebenenfalls mit einem Anwalt eine entsprechende Erklärung auszuarbeiten und zu verwenden.

Unser Anliegen war es darauf aufmerksam zu machen, über die Verwendung von Mitarbeiterfotos (und auch Filmen mit Mitarbeitern/innen) nachzudenken und hier mit dem Formular eine Hilfestellung zu geben. Dabei sollte es sich in keinem Fall um eine Rechtsberatung handeln.

Wir bedauern, wenn es hier zu Irritationen gekommen ist.

Ihr AIW