26.03.2015: Breaking News AIW Kongress: Guntram Schneider kommt statt Garrelt Duin!

deckerZu unserer Veranstaltung morgen hat sich NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider angekündigt. Wir freuen uns sehr über den Besuch des Politikers, der um 16.15 Uhr die Impulsrede zum AIW-Kongress halten wird.

Guntram Schneider vertritt Garrelt Duin, der sein Erscheinen kurzfristig absagen musste.

Wir danken mit diesem letzten Kongress-Update noch einmal unseren Sponsoren, die die Veranstaltung mit viel Begeisterung für die Sache unterstützen.

Unsere Mannschaft befindet sich gerade mitten im Aufbau und sendet Ihnen die besten Grüße von der „Baustelle“!

Unsere Agenda

16.00 Uhr – Grußworte
Paul-Bernhard Weiß, 1. Vorsitzender AIW e.V.
Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt
Karlheinz Busen, Mitglied des Landtags

16.15 Uhr – Impulsrede
Guntram Schneider, NRW-Arbeitsminister

ca. 16.40 Uhr – MINT-Begeisterung fördern
Klaus Trimborn, Landeskoordinator des MSW für die zdi-Netzwerke in NRW

ca. 17.00 – 18.15 Uhr – Workshops
Speed-Workshops in einzelnen Gruppen

ca. 18.30 Uhr – Ergebnisse Workshops
Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Speed-Workshops

ca. 19.00 Uhr – Jubiläumsfeier
Empfang zur Jubiläumsfeier

ca. 23.00 Uhr – Ende
Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen zum AIW-Kongress 2015 finden Sie unter folgendem Link: www.aiw.de/kongress2015


25.03.2015: App-Stimmen: Unsere Applikation für Smartphones bietet Mehrwerte

deckerUnser Mitglied opwoco GmbH hat unsere AIW-App entwickelt, die zum Kongress mit vielen Mehrwerten punktet. So kommen nicht nur aktuelle Informationen per Push auf Ihr Smartphone. Denn über die App werden wir im Plenum zu verschiedenen Fragen Abstimmungen vornehmen können. So bekommen wir bequem per Fingerstreif ein Meinungsbild unserer Teilnehmer.

Die AIW-App ist für iOS und Android verfügbar. Nutzer von Windows Phone und Blackberry werden über eine Mobile WebApp an der Live-Umfrage und am Live-Feedback teilnehmen können. Der Link zur Website wird auf dem Kongress bekannt gegeben.

WLAN für alle Teilnehmer

Dank des Einsatzes der Bocholter Energie- und Wasserversorgung (BEW) dürfen wir uns auf rasend schnelles Internet freuen. Büro Valk hat dazu ein belastbares WLAN eingerichtet, auf das jeder Besucher zugreifen kann. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmer am Freitag nach dem Eintreffen am Empfang zusammen mit den übrigen Kongressunterlagen.

roboter

Parkmöglichkeiten

Die Navigationsadresse zum LWL-Industriemuseum TextilWerk in Bocholt ist die Industriestraße 5. In unmittelbarer Nähe des Textilwerks steht eine ausreichende Zahl an Parkplätzen zur Verfügung. Tipp: Der Parkplatz hinter der Spinnerei wird mit 50 Plätzen schnell belegt sein. Wir empfehlen deshalb, auf die umliegenden Parkplätze auszuweichen.

Come as you care

Wir wollen in lockerer Runde zusammen neue Themen anstoßen und anschließend in gemütlicher Runde netzwerken. Deshalb empfehlen wir lockere Business Kleidung (Business Casual beziehungsweise Smart Casual).

Agenda

Den Zeitplan für den Kongress können Sie bequem auf unserer AIW-Website einsehen. Darüber hinaus bieten wir Interessierten weitere praxisnahe Einblicke mit hoher Relevanz für Unternehmen:

Robotik

Steigen Sie ganz praxisnah in das Themenfeld der Robotik ein: Dr. Carsten Cruse von clk aus Münster wird einen Industrieroboter mitbringen und so live zeigen, für welche Bereiche die hochmodernen Helfer taugen. Hier ist auch viel Zeit für Ihre Rückfragen.

Elevator Pitches

Wir haben vier Startups eingeladen, sich zu präsentieren. Lernen Sie die Jungunternehmer beim Elevator Pitch im Lastenaufzug der Spinnerei kennen. Eine Aufzugfahrt ist ein Pitch, planen Sie pro Pitch eine Minute ein.

MINT

Gerade bei jungen Menschen sollte die Begeisterung für die technischen Berufe gefördert werden. Referent Klaus Trimborn wird eine Ausstellung mit Beispielen für kindgerechte Maschinen installieren, die Eindrücke zu den Tätigkeiten aus verschiedenen Ausbildungsberufen vermitteln.

Elektromobilität

Unser Mitglied Autohaus Boomers wird eigens für unseren Kongress den BMW i8 und den BMW i3 vor die Türen der Spinnerei stellen und Ihnen jede Frage zum Thema Mobilität mit diesen beiden Elektrofahrzeugen beantworten.

 

Weitere Informationen zum AIW-Kongress 2015 finden Sie unter folgendem Link: www.aiw.de/kongress2015

 


 

16.03.2015: Interview mit Evelyn Decker

deckerIn unseren Speed-Workshops werden Chancen und Probleme in unserer Region beleuchtet. Der demografische Wandel, die digitale Revolution und die Sicherung zukünftiger Arbeitskräfte sind nur drei Themenfelder, die im Blickpunkt stehen. Die erste Session „Robotik – Wettbewerbsvorteil für mittelständische Unternehmen“ gibt einen Einblick in den Einsatz von Industrierobotern in den mittelständischen Unternehmen der Region – ein Themenfeld mit enormen Potentialen, betont die WFG-Expertin Evelyn Decker.

„Lange Zeit wurden Industrieroboter nur in der Serienfertigung eingesetzt, weil jede Bewegung aufwändig für sich programmiert werden musste und sich der Einsatz nur rechnete, wenn sehr große Stückzahlen vom gleichen Typ gefertigt wurden. Mit der modernen Kombination Bildverarbeitung und Roboter ist es möglich, dass auch kleine Stückzahlen ohne größeren Aufwand produziert werden können“, erklärt Decker.

Die Roboter von heute eignen sich mit ihren Möglichkeiten für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche. „Auch Unternehmer, bei denen die Produktion bisher ohne den Einsatz von Industrierobotern reibungslos verläuft, werden in unserem Speed-Workshop aufhorchen, denn im Grunde gibt es in jeder Produktion etwas zu verbessern. Manchmal sind es bestimmte Prozessabläufe, manchmal die Qualität, manchmal die Ausschussquoten oder die Herstellung ist zu teuer und damit nicht konkurrenzfähig.“

roboterDass die hochmodernen Helfer sich in vielen Bereichen einsetzen lassen, wird Dr. Carsten Cruse von clk aus Münster gemeinsam mit Dr. Thomas Naber von Maschinenbau Severt aus Vreden beim Speedworkshop des AIW-Kongresses zeigen. Dr. Carsten Cruse wird dafür extra einen Industrieroboter mitbringen und damit ganz praktisch in das Themenfeld einsteigen.

Allen Referenten ist aber vor allem eines wichtig: „Die Region hat eine hohe Innovationskraft und Kompetenz. Es ist wichtig, dass erfahrene Unternehmen und Robotik-Anfänger zusammenkommen und sich austauschen. Deshalb ist eine Veranstaltung wie der AIW-Kongress so wichtig. Von diesem Austausch profitieren alle Seiten – und wir stellen die Region sicher für die Zukunft auf.“

 

Weitere Informationen zum AIW-Kongress 2015 finden Sie unter folgendem Link: www.aiw.de/kongress2015

 


 

13.03.2015: Interview mit Alexander Büttner

HD_klein (3)„Konsenssoße hilft nicht immer weiter“
Ein AIW-Interview mit Bürgermeister Alexander Büttner zur Neuausrichtung von Bad Münstereifel zum City Outlet.

Mutig, verrückt oder kurzsichtig? Welche Reaktionen haben Sie als Bürgermeister bekommen, als das Konzept zum City Outlet vorgestellt wurde?
Von Zustimmung über abwartende Zurückhaltung bis Ablehnung war in Bad Münstereifel alles dabei, wobei Zustimmung und wohlwollende Zurückhaltung klar überwogen. In Fachkreisen beziehungsweise bei den Bürgermeister-Kollegen war von Anfang an klar, dass das Projekt eine große Chance ist.

Können Sie ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern? Wie entstand die Idee? Und aus welcher Notwendigkeit heraus?
Erste Gespräche, wie die Altstadt mit Einzelhandel wiederbelebt werden kann, fanden im Herbst 2009 statt. Im Laufe des Jahres 2011 wurde klar: Das Projekt zur Revitalisierung der Innenstadt erreicht eine kritische Masse an Verkaufsfläche, die ein Outlet in der Altstadt in historischer Bausubstanz möglich werden lässt. Damit können die strukturellen Probleme, die viele kleine Kommunen im ländlichen Raum, nicht nur in Nordrhein-Westfalen, haben, gelöst werden. In Bad Münstereifel bestanden die strukturellen Probleme insbesondere darin, dass nach der Gesundheitsreform in den 80er Jahren das Kurwesen notleidend geworden war.

Ist es manchmal notwendig, sich in den Gegenwind zu stellen, um neue Konzepte anzupacken?
Ja, auch „Konsenssoße“ hilft nicht immer weiter. Wir leben in einer Demokratie. Da entscheidet die Mehrheit. Wobei es beim Projekt City Outlet von Anfang an den Grundkonsens im Rat gab. Rat und Verwaltung wollten das Projekt. Sie waren sich einig in den damit verbundenen Zukunftschancen.

Können Sie uns ihre Erfahrungen schildern, wie die Bevölkerung reagiert hat?
Die Mehrheit schwankte zwischen Zustimmung bis ungläubiger Zurückhaltung. So viel Geld? So viel Mut zum Risiko? Bekommen die das hin? Mit der Zurückhaltung war es vorbei, als die Baufortschritte auch äußerlich sichtbar wurden, getreu dem Motto: Ich glaube nur das, was ich auch sehe.

Welche Chancen sehen Sie konkret? Welche Risiken müssen Sie im Blick halten?
Die Chancen sind:

  • Neue Grundausrichtung der Stadt nach Niedergang des Kurwesens
  • Neue Zielgruppe: Preisbewusst und modeaffin
  • Revitalisierung der Innenstadt, städtebaulich sowie landesplanerisch vorbildlich
  • Stärkung der Wirtschaftskraft und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Risiken bestehen keine. Auch künftig ist es wichtig, die Vielfalt der Angebote in der Stadt aufrechtzuerhalten beziehungsweise zu stärken: Natur, Kultur, Geschichte, Gesundheit – und den Erlebniseinkauf dank des City Outlet. Das Gesamtpaket bringt den Erfolg.

Weitere Informationen zum AIW-Kongress 2015 finden Sie unter folgendem Link: www.aiw.de/kongress2015


06.03.2015: Interview mit Geschäftsführer Horst Dreyer

HD_klein (3)„Wir müssen unbequem sein“
Wir als Unternehmensverband AIW blicken in die Zukunft. In das Jahr 2030. Wie wird unsere Region dann aussehen? Und welchen Teil haben wir dazu beigetragen? Das Jahr 2015 ist ein Schlüsseljahr für uns. Denn wir wollen aktiver denn je den Aufbruch wagen, uns aus Komfortzonen hinausbewegen und Probleme der Region anpacken. Den Auftakt dazu macht unser Kongress am 27. März im Textilmuseum in Bocholt. Für uns als Mitglieder fasst Horst Dreyer wichtige Eckpunkte zur Ausrichtung und zum Auftakt in einem Kurzinterview zusammen:

Die Vorstellung des Jahresberichtes 2014, dazu ein Kongress mit verschiedenen Speedworkshops – ein stattliches Programm, das wir als AIW planen…
Stimmt, aber wir haben ja auch Großes vor. 2015 ist ein Schlüsseljahr für uns alle. Wir müssen die Weichen auf Wachstum stellen und auch unbequeme Themen anpacken. Denn wir als unabhängiger Unternehmensverband haben die Chance, viel für die Region zu bewegen.

Welches Thema bewegt Sie dabei besonders?
Der demografische Wandel wird uns fest im Griff haben. Trotzdem gibt es eindeutig zu wenig konkrete Maßnahmen, um das Thema anzugehen. Neben den Unternehmen in der Region sind hier auch die Städte und Kommunen gefragt, sich dieser Problematik mit mehr Dringlichkeit zu widmen. Es ist deshalb unsere zentrale Aufgabe, das Thema in der Region gemeinsam voranzutreiben. Beim Kongress soll unser Verband diesen Aufbruch wagen.

Was genau heißt das für jedes einzelne unserer Unternehmen?
Wir als Netzwerk müssen noch dichter zusammenrücken. Unsere Aufgabe ist es, unsere gemeinsamen Potentiale stärker denn je zu aktivieren und das Wachstum unserer Unternehmen zu fördern – zum Beispiel mit nachhaltigen Konzepten, um Nachwuchs- und Fachkräfte dauerhaft an die Region zu binden. Wir gestalten aktiv die Zukunft in der Region Westmünsterland und müssen dabei auch mal unbequem sein. Wir wollen unsere ganze Kraft darauf verwenden, zementierte Strukturen aufzubrechen und eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Dafür steht die Veranstaltung am 27. März in Bocholt.

Weitere Informationen zum AIW-Kongress 2015 finden Sie unter folgendem Link: www.aiw.de/kongress2015

 


 

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