Die meisten von uns blicken auf ein wirtschaftlich gutes Jahr zurück. Die letzten Tage im Dezember dürften daran nicht mehr viel ändern. Der AIW Unternehmensverband hat hoffentlich mit einer Vielzahl von Veranstaltungen zum Netzwerken und Kontakten in der Region ein wenig zum Erfolg beigetragen.

Jetzt, so kurz vor dem Weihnachtsfest, darf man zu Recht einmal innehalten und das Vergangene betrachten und auch stolz darauf sein – auf die Arbeit, den Erfolg, das Team, auf die Familie und auf all die anderen Dinge, die das Jahr 2017 ausgemacht haben.

Aber was ist mit den Entwicklungen, die man selbst nicht beeinflussen kann, äußere Einflüsse oder fragwürdige politische Entscheidungen. Vielleicht haben umstrittene Politiker wie Trump, Erdogan & Co. auch etwas Gutes bewirkt …? Zumindest haben sie dafür gesorgt, dass wir uns dessen, was wir in Deutschland haben, wieder bewusster geworden sind. Das Recht eines jeden Men­schen auf freie Mei­n­ungsäußerung.
Diese Freiheit müssen wir bewahren.

Jetzt stehen wir vor erheblichen Umbrüchen unseres Altbekannten: DISRUPTION und DIGITALISIERUNG – um nur zwei bedeutende Schlagworte der anstehenden Veränderungen zu nennen.

„Die meisten Menschen glauben, dass wir während der vergangenen paar Jahre extreme Veränderungen durchlaufen haben“, stellte Peter Drucker, weltbekannter Ökonom, schon 2001 fest, also vor fast 17 Jahren. Aber das sei eine Illusion und liege nur daran, dass die vergangenen Jahrzehnte so beständig gewesen seien. Nun aber „befinden wir uns an einem Punkt, an dem sich der Wandel umfassend bemerkbar macht“.

Und wir werden uns diesem Wandel stellen. Er wird in vielen Bereichen massive Veränderungen herbeiführen. Die Aufgabe ist fast übermenschlich: Denke alles von Grund auf neu! Das kann in vielen Fällen und Branchen, so der Ökonom und Philosoph Prof. Birger Priddat, schlicht bedeuten:

„Gründe Deine eigene Konkurrenz.“*

Wir im Westmünsterland sind Veränderungen gewohnt. Knifflige Aufgaben zu lösen, liegt uns. Neues auf die Beine zu stellen, machen wir nicht zum ersten Mal. Nicht umsonst sind wir so erfolgreich. Und mit motivierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen werden wir Erfolg haben. Aber es wird eine ganze Menge Arbeit machen und gleichzeitig neue Chancen bieten. Mit einem guten Netzwerk und dem Austausch von Ideen und Best Practice wird es allerdings deutlich leichter fallen. Der AIW Unternehmensverband ist dafür die richtige Basis.

Dass mittelständische Unternehmen mit unkonventionellen Ideen und einem menschlichen Miteinander überraschende Erfolge erzielen können, besonders im Angesicht von Katastrophen, erzählt die Geschichte der amerikanischen Fast Food Kette ‚Waffle House‘. Lesen Sie selbst: „Im Auge des Sturms“ – Brand eins

Mit der Freude auf viele Veränderungen wünschen wir Ihnen, Ihren Familien sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besinnliche Tage, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2018!

Ihr AIW Team

Andreas Brill
Hanna Seeger
Daniela Winkelhaus

 

*Quelle: Brand eins, Ausgabe 12/2017